И за мен беше кайне информацион.
За догодина поствам го с люкетата.
BERLIN. Junge Frauen wollen Kinder und Karriere und sich nicht mehr zwischen beidem
entscheiden müssen. Das geht aus der gestern in Berlin vorgestellten Studie der Zeitschrift Brigitte "Frauen auf dem Sprung"
hervor. Für die
Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchgeführt wurde, wurden deutschlandweit mehr als 1 000 Frauen im Alter von 17 bis 19 und von 27 bis 29 Jahren zu ihren beruflichen und privaten Hoffnungen und Plänen
befragt.
"Die Zeit zwischen dem 17. und 19. Lebensjahr ist eine hochgradig sensible Phase, was das Berufswahlverhalten betrifft", begründete Jutta Allmendinger, Soziologin und wissenschaftliche Leiterin der Studie, die Festlegung der ersten Altersklasse. In der Vergleichsgruppe, bei den 27- bis 29-Jährigen, sei dann überprüft worden, ob die Träume der ersten Gruppe auf Grund gesellschaftlicher Realitäten "einen Absturz erlitten" hätten.
Während bei Frauen zwischen 17 und 19 die Mutter und die Freunde die wichtigsten Bezugspersonen darstellten, sei das in der Gruppe zwischen 27 und 29 Jahren eher der Partner. Die Studie
belegt damit auch, dass langfristige Bindungen bei jungen Frauen nach wie vor erwünscht sind, jedoch nicht auf
Kosten der eigenen finanziellen Unabhängigkeit oder Karriere.
Für den Chefredakteur der Brigitte, Andreas Lebert, ist die größte Überraschung der Studie die Selbstverständlichkeit des neuen Selbstbildes junger Frauen. Allmendinger sagte dazu, es sei für diese
Generation von Frauen nichts Außergewöhnliches mehr, vom Alternativmodell "Beruf oder Familie"
abzuweichen und beides in gleichem Maße zu verwirklichen. "Die Zeit des Entweder-Oder ist vorbei. Jetzt zählt das Und", erklärte sie. Der Entscheidungsdruck, dem sich die Mütter- und Großmüttergenerationen der untersuchten Frauen noch gegenüber sahen, sei vollkommen verschwunden und einem "hochgradig bewussten, reflexiven Leben" gewichen. Laut Studie sind 96 Prozent der Befragten der Auffassung, dass man ohne Ziele im Leben nicht weiterkommt. 79 Prozent gaben an, für diese hart zu arbeiten.
Junge Frauen wollen außerdem weder eine Alimentierung durch den Staat, noch durch den Partner akzeptieren: 85 Prozent ist es
wichtig, finanziell unabhängig zu sein und 90 Prozent bejahen die Frage, ob sie selbst arbeiten wollten, klar. Insbesondere die Gruppe der 17- bis 19-Jährigen ist zudem
bereit, Verantwortung im Beruf zu übernehmen, also beispielsweise eine Führungsposition zu
bekleiden.
"Die Gesellschaft muss sich auf einen ganz neuen Typ Frau
einstellen", stellte Allmendinger fest. Frauen seien inzwischen sehr mobil, was berufsbedingte Ortswechsel anginge. Für ihren Job seien sie sogar bereit, Deutschland zu verlassen. Angesichts der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft und dem Mangel an hochqualifizierten männlichen Arbeitskräften riet die Soziologin Unternehmen und Gesellschaft zu mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten und Kinderbetreuung. Die gut ausgebildeten jungen Frauen seien sich ihrer Bedeutung für die Wirtschaft
bewusst. 99 Prozent hatten den Angaben zufolge bei der Befragung angegeben: "Ich weiß, dass ich gut bin".
Auch Männer müssten
umdenken und nicht davon ausgehen, dass Frauen die eigene Karriere zugunsten der Familie hintenanstellten. Frauen seien in Partnerschaften nicht mehr so kompromissbereit wie früher und
verlangten von Männern Eigeninitiative. Notfalls seien sie auch dazu bereit, ihre Kinder alleine großzuziehen. "Die neue Generation Frauen steht im Zeichen der Unabhängigkeit und der Freiheit", resümierte Lebert.